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Kultur von Sarracenia ~.~
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Sarracenia, ist mit acht Species in den USA und Kanada verbreitet.
WICHTIG ! kein Kalkhaltiges Wasser ( Leitungswasser ) verwenden. Regenwasser ist am Besten geeignet.
Überwinterung:
Meine Sarries überwintere ich im Freiland. Ein leichter Frostschutz ( Frostschutzflies
bei BayWa für knapp 2,00€ ) kann von Vorteil sein.
Eine Überwinterung in der Wohnung ist wie bei Dionaea eher schwierig da
eine Temperatur von unter 8 Grad eingehalten werden muss.
Auch ist bei der Wohnungsüberwinterung darauf zu achten dass es hell genug
ist.
Das substrat wird hier im Gegenteil zur Freilandkultur eher trockener gehalten
um Schimmelbildung vorzubeugen.
Bis auf Sarracenia psittacina und ihre Hybrieden sind alle
Schlauchpflanzen recht winterfest.
Sarracenia psittacina hat bei mir so manche Probleme gemacht.
Daher besser etwas wärmer überwintern. Ich denke aber einige minusgrade
sind kein Problem. In meinen Breiten ist es so 20 bis - 30 Grad.
Substrat:
Reiner Torf reicht aus. oder kokosquellerde
und Perlite.
Wichtig ist ein großer und
hoher Topf. Umgetopft wird am besten im Frühjahr.
Vermehrung:
Am besten funktioniert die vegetative Vermehrung durch Teilung.Es ist darauf
zu achten, dass die "neue" Pflanze noch Wurzeln trägt. Dann wird
sie garantiert gut anwachsen.
Die Vermehrung über Samen ist auch recht einfach. Die Samen werden zuvor
einige Wochen kühl ( Kühlschrank ) gelagert um den Keimschutz zu brechen.
Dannach werden sie wie Drosera und dionaea aufs Substrat gestreut. Bei genügend
Helligkeit und Wärme keimen sie dann nach einigen Wochen.
Man sollte auf hohe Luftfeuchtigkeit achten um ein Austrocknen der Saat zu vermeiden.
Am besten mit etwas duchsichtigem abdecken.
Jungpflanzen benötigen in den ersten 3 Jahren keine Winterruhe.
Krenkheiten:
Im Frühjahr und Sommer werden junge Schläuche und Blüten oft
von Blattläusen befallen. Deformierte Schläuche zeigen diesen Befall
an. Schnecken fressen sich auch gerne mal durch frische Fallen. Auch Vögel
beschädigen die Pflanzenindem sie die Schläuche aufpicken, um an die
gefangenen Insekten zu gelangen.
Während der Ruhemonate ist Grauschimmel sehr gefährlich. Er deckt
sich mit einem haarigen, grauen Pelz über das Rhizom.
Sonstiges und Hybrieden:
Die meisten Hybrieden sind voll Winterhart und können
problemlos in Freilandkultur gehalten werden.
Hybrieden haben oft einen Fantasienamen dem ein X voraus geht. Bsp. Sarracenia
X moorei.
Oder es werden die elternteile benannt. Bsp. Sarracenia Pollenempfänger
x Pollenspender. Leider hält sich nicht Jeder an diese Schreibweise.
Daher ist es manchmal schwer herauszufinden wie nun wirklich bestäubt wurde.
In der unteren Tabelle kann man die Elternpflanzen diverser Hybrieden herauslesen.
Linke Spalte: Pollenempfänger
Obere Zeile: Pollenspender
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alata
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flava
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leucophylla
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minor
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oreophila
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psittacina
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purpurea
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rubra
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alata
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x exornata
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x ahlesii
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||||||
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flava
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x moorei
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x harperi
|
x Catesbaei
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x popei
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||||
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leucophylla
|
x
areolata
|
x excellens
|
x wrigleyana
|
x mitchelliana
|
x readii
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minor
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x formosa
|
x swaniana
|
x rehderi
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|||||
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oreophila
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||||||||
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psittacina
|
x courtii
|
x gilpini
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||||||
|
purpurea
|
x
exornata
|
x
swaniana
|
x
courtii
|
x chelsoni
|
||||
|
rubra
|
x
stevensii
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