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Dionaea muscipula Venus Fliegenfalle |
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Diverse
Versuche -->
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Substrat
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lockeres Torf / Quarzsand Gemisch oder kokosquellerde und Perlite |
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Temperatur
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Sommer: 21-38 Grad vollsonnig / Winter:min. 3 monate unter 5 Grad |
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Luftfeuchtigkeit
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sollte immer über 50% bleiben |
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Vermehrung
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Blattstecklinge werden flach auf
das Substrat gelegt. Bei hoher Luftfeuchtigkeit treiben sie nach einigen
Wochen an den Oberseiten aus. |
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Überwinterung
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3-4 monatige Winterruhe, kann auch draußen überwintert werden ( bedingt Frostempfindlich ) Temperaturen unter 5 Grad |
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Besonderheiten
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Nicht Düngen !, nur mit Regen- , kalk- und chlorfreiem Wasser gießen |
Pflegehinweise:
Dionaea wächst auf saurem Substrat. Daher darf man die Pflanze nur mit
Kalkfreiem Wasser giesen. Dabei sollte den Sommer über immer etwas Wasser
im Untersetzer stehen bleiben.
Die Pflanze braucht es sehr hell. Je nach Temperatur und Licht färben sich
die Fallen dann rot.
Eine Winterruhe von mindestens 3 Monaten ist unabdingbar. Ich habe auch schon
gehöhrt das Manche Ihre Dionaeas austopfen und in Spahagum wickeln und
im Kühlschrank ünerwintern. Muss gut funktionieren. Im Frühjahr
wieder eingetopft, treiben sie wieder aus.
Dass nach und nach die Blätter absterben oder sich sogar die ganze Pflanze zurückzieht ist normal.
Meine Dionaeas werden draußen im Frühbeetkasten überwintert. Ein Frostschutzflies schützt sie vor starken Barfrösten.
Dort haben sie schon Temperaturen von -25 Grad überstanden.
WICHTIG: Die Überwinterung ist ein MUSS. Sonst gehen sie ein!!!
Vermehrung:
Bei Blattstecklingen ist darauf zu achten, dass das Weiße Ende, untem
am Wurzelstock, am Steckling dabei ist. Nun werden die Stecklinge schräg
ins Substrat gesteckt. Nach einigen Wochen bis Monaten Treiben neue Triebe aus.
Meistens jedenfalls.
Eine andere Methode ist die "Wasserkultur"
.
Man nimmt ein Sauberes Gefäß, z.B. Nutellaglas ( Spühlmittelfrei
) und befüllt es minimal mit Regenwasser. Jetzt die Stecklinge rein, Deckel
zu und warten. Um Schimmelbefall vorzubeugen lege ich noch etwas Spahagnum Moos
mit hinein. Dieses Moos gibt Säuren ab und verhindert den Schimmelbefall.
Nach ca 4 Wochen bilden sich dann kleine Dionaeas an den
Blattenden .
Diese Methode hat bei mir am Besten funktioniert. ERFOLG 100%
Die Samenaufzucht ist recht langwährig
und fordert etwas Geduld. Bei mir Keimten sie am Besten nachdem ich sie einige
Zeit im Kühlschrank hatte.
Oder direkt nach der Ernte aussähen und den Winter über durchkultivieren.
Einfach aufs Substrat Steuen und warten.... und warten. Sollte nach einigen
Monaten nichts passieren, nicht aufgeben. Eine Aussaat von mir im Juli 2003
keimte erst im Frühjahr 2004. Bitte darauf achten dass das Saatgut nicht
austrocknet. Eine transparente Abdeckung wäre von Vorteil.
Eine weitere Möglichkeit ist auch hier die "Wasserkultur". Ich verwende Petrischalen, die es in der Apotheke gibt. Ein Sauberes Küchentuch als Untergrund und etwas Wasser. Bei diesem Verfahren gingen bei mir die meisten Samen auf.
Weiterkultur:
Wenn die Pflanzen ca 0,5 cm sind, werden sie in lockeres Substrat eingetopft.
Jungpflanzen kann man auch Anfangs duchkultivieren. Eine zusätzliche Beleuchtung
wäre dann von Vorteil.
Besonderheiten:
Es gibt diverse Variationen und Mutanten. Diese reichen von starken Rotfärbungen
bis zu bizarren Verformungen und deformierungen der Fallen. Die Meisten können
nicht üner Samen vermehrt werden. Sie keimen zwar aber sind nicht mehr
der Mutterpflanze genetisch identisch. Eine Aussaat ist aber trotzdem interesant,
da man, wenn man Glück hat, die ein oder andere interesante Variante heranzihen
kann.
Einige dieser Forman stellen im Herbst das Ausbilden dieser Mutierten Blätter ein. Die Pflanzen sehen dann wie normale Dionaeas aus. Als Beispiel sei "Fused Tooth genannt". Vor Kurzem wurde sogar eine weiße Form entdeckt. Leider hat sie sich wieder zurückentwickelt.
Manche Mutanten sind recht instabiel. Das
heist, sie können in einem Jahr das Mutierte Wachstum entwickeln. Im kommendem
Jahr allerdings hat sie das Mutantengen verloren.
Ich hatte mal eine Pflanze die an einem Blatt 2 Fallen ausgebildet hat. Riesig
gefreut habe ich mich als auch im kommenden Jahr diese 2 Fallen gebildet wurden.
Leider hatte die Pflanze es nicht für nötig gehalten weiser so zu
wachsen. Im Hochsommer wurden nur noch normakle Fallen gebildet :-(
Wissenswertes über Kokosquellerde
Anfangs hatte ich hier Probleme mit der Wasserversorgung. Die Kokosquellerde trocknete im oberem Bereich recht schnell aus.
Als ich den Wasserspiegel etwas angehoben hab, lief alles prächtig.
Auch wuchsen nach und nach Moose an der Oberfläche. Diese verhindern nun das Austrocknen.
An sonsten habe ich sehr gute Erfahrungen damit gemacht.
Bezogen habe ich diese Pressblöcke auf der Reptilienbörse in Ulm. Ich habe 70ct pro block bezahlt. Meist wollen sie ja 1,50€ aber mit etwas geschicktem handeln und einer entsprechenden Menge geht da schon was.
M.Welte