Cephalotus follicularis - der Zwergkrug
 
Aldrovanda
Biovularia
Brocchinia
Byblis
Catopsis
Darlingtonia
Drosophyllum
Proboscidea
Triphyophyllum
Herkunft
Süd-Südwestens Australiens
Substrat
lockeres Torf / Quarzsand Gemisch 2:1, Sand kann auch durch Perlite ersetzt werden
oder Torfgemisch mit Zusatz von Korkschrot
Temperatur
Sommer 20-25°C – Winter 10-15°C
Luftfeuchtigkeit
ca. 60-75% im Sommer und 50-60% im Winter
Vermehrung
Am einfachsten über Blattstecklinge mit den Winterblättern. (Funktioniert auch mit den Krügen, jedoch werden diese aus verständlichen Gründen ungern genommen.) Diese bricht man mit möglichst viel weißer Blattbasis ab. Das Blatt wird nun mit dem unteren Teil (der an der Pflanze befestigt war) leicht schräg (etwa im 40° Winkel) in das Substrat gesteckt. Etwa 1/3 sollte „unter der Erde“ befinden. Hohe Luftfeuchtigkeit, viel Licht (keine direkte Sonne) und eine Temperatur um 20°C sind wichtig. Nun dauert es 1-2 Monate, bis neue Pflänzchen entstehen. Bis die Pflanze das erste mal blüht vergehen schnell 3-4 Jahre.

Ebenso möglich sind Wurzelstecklinge (knapp unter der Substratoberfläche vergraben) oder eine Teilung von mehrtriebigen Pflanzen. Samen werden meist selten gebildet und haben eine schlechte Keimrate (je frischer die Samen desto besser). Zur Aussaat wird sehr viel Licht und eine warme Umgebung (um 25°C) benötigt. Auch dauert es sehr lange, bis die Samen keimen.

Überwinterung
3-4 monatige Winterruhe bei 10-15°C; weniger Licht
Besonderheiten
Nicht Düngen !, nur mit Regen- , kalk- und chlorfreiem Wasser gießen
Bei Mehltaubefall, meist im Winter, die Blätter mit Milch behandeln ( THX Silja )
 

Von dieser Sorte soll es auch eine "Giant - Form" geben. diese bildet größere Krüge.

Zurzeit habe ich nur die Normale in Kultur. Diese wachsen zusammen mit einigen Kannies, Australischen Zwergsonnentauen und Heliamphora minor zusammen in einem kleinen Terrarium.

Eine besondere Winterruhe halte ich nicht ein. Ich halte sie ganzjährig feucht und warm.
Als Substrat verwende ich eine Mischung aus Kokoshum und Perlite.
die Luftfeuchte im Sommer liegt so bei 70% im Winter bei 50%

Blattstecklinge gelingen bei mir am Besten, wenn die Blätter mit der weißen Blattbasis abgezupft werden.
Dann zusammen mit Torfmoos und etwas Regenwasser in einem Nutellaglas (bevorzuge ich) schön hell und warm stellen.

Die Erfolgsquoute liegt bei mir bei 100%

Gegen gelegentlich auftretende Blattläuse nehme ich handelsübliches Insektenspray. Aber VORSICHT! Nicht zu nah an die Pflanze sprühen sonst können Erfrierungen entstehen.